Birgit Bydlinski
Birgit Bydlinski, geb. 1955, ist seit 1977 mit Georg verheiratet. Sie lernten einander beim gemeinsamen Theologiestudium an der Wiener Universität kennen.
Birgit schloss ihr Studium zunächst mit dem Magisterium der Theologie ab, unterrichtete Religion an einem Gymnasium und ist derzeit an einer Volksschule als Religionslehrerin tätig.
Im Frühjahr 2011 promovierte sie im Fach Religionspädagogik, ihre Dissertation steht allen Interessierten über den Hochschulschriftenserver der UB Wien: Österreichische Kinderbibeln 1970-2010. Werkanalysen und Vergleichsstudien aus religionspädagogischer Sicht als pdf zur Verfügung.
Publikationen
Nach kleineren literarischen Beiträgen in Anthologien (Beschriebene Blätter, Weilburg Verlag 1983 und Mödlinger Lesebuch, edition umbruch 1985) legte sie 2009 gemeinsam mit ihrem Mann im G&G Verlag Wien eine zeitgemäße Kinderbibel vor: Jeder Tag ein neuer Anfang. Eine Bibel für Kinder und ihre Erwachsenen.
In Folge entstand die Idee zu einem Bilderbuch-Projekt für Kindergartenkinder, das sich mit der Verwobenheit von heutigen Alltagserfahrungen mit wichtigen biblischen Aussagen befasst: Mein Bibelmosaik. Geschichten für Kindergartenkinder (G&G Verlag 2010).
Abhandlung: Neugier auf Spirituelles
Birgits Vorliebe für theologische wie literarische Themen spiegelt sich in ihrer auch als Buch vorliegenden Diplomarbeit wider, die sie der Arbeit des berühmten amerikanischen Autors Jerome David Salinger widmet; sein Roman Der Fänger im Roggen hat mehrere Generationen von LeserInnen beeinflusst.
Birgit Bydlinskis Abhandlung trägt den Titel Neugier auf Spirituelles. Sehnsüchte und Missverständnisse junger Menschen auf der Suche nach spiritueller Erfahrung, ausgehend von J. D. Salingers Gesamtwerk allgemein und seiner Erzählung „Franny und Zooey“ im Besonderen.
In diesem Band legt die Autorin einerseits eine Zusammenschau aller Werke Salingers vor, andererseits zeigt sie von ihr entdeckte Zusammenhänge und Verbindungslinien der Bücher untereinander auf. Sie spürt der Familie Glass nach, die in mehreren Erzählungen mit verschiedenen Familienmitgliedern vertreten ist und deren Kinder Franny und Zooey im gleichnamigen Buch einen langen persönlichen Diskurs über Spiritualität und das – vor allem in der Ostkirche praktizierte – Jesusgebet führen.
Angeschlossen an die literarischen Überlegungen sind Stundenbilder für den Unterricht an Oberstufenschulen, im Sinne des Ästhetischen Religionsunterrichts.
